Die Gummimischung sorgt für guten Grip bei allen Wetterbedingungen. Die Laufflächenkonstruktion sorgt für ein geringes Abrollgeräusch. Kurzer Bremsweg auf jeder Oberfläche. Effiziente Wasser- und Schneeableitung verbessert die Kontrolle und Lenkpräzision. Quelle : Roadhog
23.06.2026
ADAC
mangelhaft 5,4
Geprüfte Dimension:1856515
Platz 15 von 16
Testergebnis gesamt 5,4
Fahrsicherheit 5,4
Trockene Fahrbahn 2,8
Nasse Fahrbahn 3,1
Winterliche Fahrbahn 5,4
Umweltbilanz 3,2
Laufleistung 3,2
Reifenabrieb 2,1
Effizienz 2,7
Geräusch 3,4
Nachhaltigkeit 4,5
Die Leistung des Roadhog RGAS02 wird bei der Fahrsicherheit insgesamt mit nur mangelhaft bewertet. Auf winterlicher Fahrbahn zeigt sich der Reifen schwach, was zu einer mangelhaften Gesamtnote führt. Sowohl auf trockener als auch auf nasser Fahrbahn erreicht er lediglich befriedigende Bewertungen. Auch in der Umweltbilanz schneidet der Reifen nicht besser als befriedigend ab. Der Roadhog RGAS02 zeigt bei sommerlichen Temperaturen Schwächen auf trockener Fahrbahn. Die Rückmeldung am Lenkrad sowie das Ansprechen bei geringen Lenkwinkeln werden mit befriedigend bewertet. Der Reifen zeigt sich unpräzise bei Lenkbefehlen, weshalb der Fahrer, vor allem bei langgezogenen Kurven, oftmals korrigierend eingreifen muss. Sein Verhalten bei kritischen Fahrmanövern, also einem beispielsweise plötzlichen Ausweichen, wird ebenfalls als befriedigend eingestuft. Der Testwagen neigt etwas früh zum Übersteuern und das Stabilisieren und Zurücklenken in die ursprüngliche Gasse dürfte etwas schneller und präziser vonstattengehen. Die Bremsleistung aus Tempo 100 wird, bezogen auf das Testfeld, aber klar als gut bewertet. Auf nasser Fahrbahn schneidet der Roadhog RGAS02 befriedigend ab. Bei den Bremswegversuchen gelingt es ihm zwar noch eine gute Note für sich zu ergattern, beim Aquaplaning-Verhalten längs kommt er nicht über eine befriedigende und quer gar über eine ausreichende Bewertung hinaus. Im Handling wird seine Leistung als nur befriedigend eingestuft. Der Reifen zeigt ein nur mittleres Gripniveau, der Testwagen neigt mit dem Roadhog, der Längs- und Querkräfte nur durchschnittlich miteinander kombinieren kann, recht früh zum Unter- bzw. Übersteuern. Als Fahrer wünscht man sich etwas mehr Präzision und etwas mehr Reserven beim Pilotieren über den Handlingkurs. Auf winterlicher Fahrbahn fällt die Leistung des Roadhog RGAS02 schwach aus. Bei den Bremswegmessungen auf Schnee wird seine Performance als ausreichend und bei der Traktion als befriedigend eingestuft. Im Handling werden seine Eigenschaften als klar mangelhaft bewertet. Dem Reifen gelingt es mitnichten, Längs- und Querkräfte gleichzeitig zu übertragen, wodurch er sehr früh an Vortrieb verliert und auch sehr früh zum Unter- und im weiteren Kurvenverlauf zum Übersteuern neigt - Reserven im Grenzbereich weist er keine auf. Das Verhalten ist, speziell für ungeübte Fahrer, anspruchsvoll und eine echte Herausforderung. Bei den Bremswegmessungen auf Eis liefert er befriedigende Resultate ab. Umweltbilanz: Bei der Umweltbilanz kommt der, in China produzierte, Roadhog RGAS02 nicht über eine befriedigende Bewertung hinaus. Sowohl die prognostizierte Laufleistung als auch die Effizienz werden mit befriedigend eingestuft. Letztere resultiert aus dem vergleichsweisen hohen Gewicht. Immerhin, der Abrieb fällt gering aus und wird mit gut bewertet. Bei der Nachhaltigkeit wird der Roadhog gerade noch so als ausreichend bewertet. Der Hersteller/Importeur hatte keine der angefragten ISO-Zertifizierungen, noch den Nachweis über eine Teilnahme am UN-Global-Compact oder eine Bewertung durch EcoVadis (die zur Verbesserung führt) geliefert.
25.09.2025
Auto Bild
bedingt empfehlenswert
Geprüfte Dimension:2254018Z
Pro :
-günstigster Preis
-respektable Leistungen auf trockener Piste
Contra :
-Schwächen bei Schnee
-nicht empfehlenswert bei Nässe
-hoher Verschleiß
Schnee : 3
Nass : 3-
Trocken : 2
Kosten : 3+
Gesamt : 3.9
